Sich selbst erden – wie es funktioniert und dir dabei hilft, besser mit Stress umzugehen

INHALT

Sich selbst erden

Ich sitze in meiner Wohnung im 3. Stock und schreibe darüber, was es heißt, sich selbst zu erden. Wenn ich aus dem Fenster schaue, sehe ich vor allem eines: Hausmauern. Und Himmel.

Vor mir mein Laptop, neben mir mein Handy.

Ich arbeite mit dem Kopf. Manchmal stundenlang am Stück.

Sich selbst zu erden ist nicht immer leicht, wenn die Verbindung mit der Natur fehlt. (Obwohl – im Hof stehen zwei Bäume. Immerhin etwas.)

Am besten wäre es natürlich, in die Natur zu gehen. Aber gerade das ist für Stadtmenschen wie mich nicht immer so leicht möglich. Und in Zeiten von Covid sind die Zugänge zur Natur oft beschränkt (bei meinem Lieblingspark stehe ich jetzt im Lockdown leider vor verschlossenen Toren).

Ich habe verschiedene Dinge ausprobiert, die auch in kleinen Stadtwohnungen umsetzbar sind. Und die einfachsten und wirkungsvollsten Tipps möchte ich in diesem Blogpost mit dir teilen.

Was bedeutet das eigentlich – sich selbst erden?

Der Begriff “Erdung” stammt aus der Elektrotechnik und bedeutet kurz gesagt: Verbindung zur Erde.

Oder auch: Ableitung von zu viel Energie in die Erde.

Wie bei einem Blitzableiter: Wenn der Blitz einschlägt, haben wir es mit sehr viel Energie zu tun. Der Blitzableiter nimmt diese Energie auf und transportiert sie nach unten in die Erde.

Wie merke ich, dass ich nicht gut geerdet bin?

Das kann ich dir aus meiner eigenen Erfahrung erzählen:

Mir passiert es leider immer wieder, dass ich zu viel lese, denke, lerne oder zu viele Online-Kurse anschaue. Und dann merke ich, wie ich unruhig werde. Zappelig.

  • Mein Kopf fühlt sich voll an – oft bekomme ich dann auch wirklich Kopfweh (weil mein Kopf mich vor noch mehr Input schützen will, mich quasi ruhig stellt).
  • Meine Füße und Hände sind kalt.
  • Ich werde fahrig, lasse Dinge fallen, bin richtig schusselig und ungeschickt.
  • Ich kann schlecht einschlafen, weil mein Verstand nicht mehr zur Ruhe kommt.
  • Ich kann mich schwer auf eine Sache konzentrieren, weil meine Gedanken immer irgendwo anders sind.
  • Oft bin ich geistig abwesend.
  • Und vor allem ist da diese innere Unruhe. Ein Getrieben-Sein. Das ständige Gefühl, etwas vergessen zu haben.

Warum du mehr Ruhe & Stabilität in dein Leben bringst, wenn du dich selbst erdest

Gedanken sind Energie.
Viel Denken heißt: viel Energie im Kopf.

Und so kommt es im Kopf zu einem Energie-Überschuss – und die Ableitung nach unten funktioniert nicht mehr. (Du erinnerst dich? Der Blitzableiter…)

Dann fangen die Gedanken an, sich zu verselbständigen: Sie kreisen ständig um Probleme, um andere Menschen, um Situationen aus der Vergangenheit. Oder wir malen uns aus, was alles Schreckliches in der Zukunft passieren könnte.

Ein Überschuss von Energie im Kopf ist nämlich ein idealer Nährboden für Ängste.

Wir Menschen leben zwischen Himmel und Erde – aber manchmal schweben wir mehr in “geistigen Sphären” und verlieren so den Kontakt nach unten, zu unserer Basis.

Und genau darum ist es so wichtig, sich selbst zu erden.

Damit wir mit beiden Füßen auf der Erde stehen – auch energetisch. Damit unser Kopf frei wird – weil die überschüssige Energie von oben nach unten abgeleitet wird.

Wenn die Energie frei fließt, sind wir wieder verbunden – mit Mutter Erde, aber auch mit unserem eigenen Potential, unserer inneren Weisheit.

Erdung ist also wichtig für dich, wenn du:

  • viel am Computer arbeitest
  • beruflich viel denken und planen musst
  • viel lernst oder dich weiterbildest
  • eher ein rationaler “Kopfmensch” bist
  • dir oft Sorgen um andere Menschen machst
  • viel grübelst (was du konkret gegen Grübeln tun kannst, verrate ich dir übrigens in meinem Blogpost 5 Dinge, die du tun kannst, um Grübeln und Gedankenkreisen zu stoppen)
  • dir Gedanken über deine Zukunft machst
  • viel energetisch oder medial arbeitest

Was du tun kannst, um dich selbst zu erden

Wahrscheinlich hast du es schon bemerkt: Die meisten von uns “westlichen” Menschen sind nicht besonders gut geerdet.

Die gute Nachricht: Es gibt viele einfache Möglichkeiten, um sich selbst wieder zu erden.

Darum habe ich hier die besten Tipps und Ideen für dich gesammelt.

9 konkrete Tipps & Übungen

1. Spür deine Füße

Die einfachste Möglichkeit – und überall durchführbar!

Ob im Sitzen, Stehen oder Liegen – völlig egal. (Im Liegen kannst du deine Füße aufstellen, damit deine Fußsohlen Kontakt mit der Unterlage haben.)

Geh mit deiner Aufmerksamkeit zu deinen Füßen.

Beobachte einfach:

  • Wie fühlt sich der Boden / die Unterlage unter meinen Fußsohlen an an?
  • Wo haben meine Füße Kontakt mit dem Boden oder der Unterlage?
    Geh dafür die einzelnen Teile deiner Fußsohle durch:
    Ferse, Fußballen, Innen- und Außenseite des Fußes.
    Zuerst der eine, dann der andere Fuß.
  • Merke ich Unterschiede zwischen rechtem und linkem Fuß?
  • Gibt es irgendwo Spannungen?
  • Wie fühlen sich meine Zehen an, wenn ich sie bewege?
  • Wie nehme ich den Innenraum meiner Füßen wahr?
  • Spüre ich vielleicht ein Kribbeln? (Wenn ja: Gratuliere, du hast soeben Energie wahrgenommen!)

Energie folgt der Aufmerksamkeit.

Und so bringst du überschüssige Energie aus dem Kopf in die Füße – in nur wenigen Augenblicken.

2. Schlag Wurzeln in die Erde

Das ist eine klassische Übung, um sich selbst zu erden.

Sich selbst erden und Wurzeln schlagen

Diese Übung machst du am besten im Stehen oder im Sitzen. Die Füße stehen dabei parallel nebeneinander auf dem Boden.

Stell dir vor, aus deinen Fußsohlen wachsen Wurzeln in die Erde.

Das kann eine große Wurzel sein oder auch viele klein verzweigte Wurzeln. Du kannst dir dazu einen Baum oder eine beliebige Pflanze als Vorbild nehmen: Sie alle sind durch Wurzeln in der Erde verankert.

Es gibt hier kein Richtig oder Falsch!

Die Wurzeln können zum Beispiel auch aus Licht bestehen.

Lass alles, was dich belastet, durch deine Wurzeln in die Erde fließen. Sie recycelt das gerne für dich!

Und dann stell dir vor, wie du frische, nährende und heilende Energie von der Erde aufnimmst – bis alle deine Zellen prall gefüllt sind.

Wenn du – so wie ich – kein visueller Mensch bist, dann kann es auch einfach das GEFÜHL von Verwurzelung sein. Die Hauptsache ist, dass du dich mit der Erde verbunden fühlst.

3. Lass dich tragen von Mutter Erde

Wir alle sind Kinder von Mutter Erde.

Durch die Schwerkraft sind wir sowieso ständig an sie gebunden. Aber manchmal heben wir energetisch und geistig ab. Fühlen uns entwurzelt. Unsicher. Verloren.

Dann ist es gut, wenn du dich darauf besinnst, dass Mutter Erde dich IMMER trägt:

Nimm die Unterlage wahr, auf der du sitzt, liegst, oder stehst.

Fühl dein Gewicht. Wie viel davon kannst du in den Boden, den Sessel oder das Bett abgeben?

Vielleicht merkst du jetzt, dass ein Teil von dir angespannt ist. Dass du dich selber hältst.

Stell dir vor, du gibst dein gesamtes Gewicht nach unten ab.

Lass dir dabei ruhig Zeit! Wenn du dich unsicher fühlst, dann halte kurz inne und beobachte: Was passiert jetzt? Kann ich mich darauf verlassen, dass ich gehalten werde? Manchmal braucht es Mut, loszulassen.

Vielleicht erkennst du auch, wie viel Spannung du in dir trägst – ohne es zu merken.

Vielleicht spürst du die Erleichterung, wenn etwas in dir loslassen kann. Lass es einfach geschehen!

Auf Druck entspannen zu wollen, funktioniert meistens weniger gut. Sei geduldig mit dir! Jede Anspannung hat einen guten Grund: Sie hat dich zu einem gewissen Zeitpunkt geschützt, vor Schlimmerem bewahrt.

Wende dich deinen Spannungen liebevoll und mit Dankbarkeit zu und vertraue darauf: Sie werden sich lösen, wenn der richtige Zeitpunkt gekommen ist.

4. Dein Platz in der Erde

Eine meiner liebsten Übungen – weil sie so schnell und gleichzeitig so effektiv ist:

“Ich verbinde mich mit dem für mich besten Platz in der Erde.”

That’s it!

Wachsen und sich selbst erden

5. Sich selbst erden durch die Atmung

Die Atmung ist etwas wunderbares: Sie verbindet das Feinstoffliche (in dem Fall die Luft, die wir einatmen) mit dem Feststofflichen (unserem Körper).

Es gibt unzählige Arten von Atem-Übungen. Ich will es dir aber wieder so einfach wie möglich machen:

Atme 5 Mal tief durch den Mund ein und aus.

Ja ja, ich weiß: Man soll doch durch die Nase atmen! In diesem Fall wollen wir aber – für nur wenige Atemzüge – eine andere Qualität einladen:

Die Atmung durch den Mund bringt uns direkt in den Körper – wir sparen uns den “Umweg” durch den Kopf.

Dabei öffnet sich automatisch das Kiefergelenk und damit auch das Becken – die beiden gehören nämlich zusammen. Und hier sitzen oft unbewusste Spannungen (vor allem, wenn wir viel sitzen und denken).

Die Atmung durch den Mund bringt auch gleich mehr Sauerstoff in den Körper. Probier es einfach mal aus! Du wirst merken, wie erfrischt du danach bist.

6. Sich selbst erden mit einem Fußbad

Ich liebe heiße Fußbäder!

Sich selbst erden mit einem Fußbad

Die wahre Power eines Fußbads habe ich aber erst entdeckt, als ich einen Migräne-Anfall hatte (mit allem was dazugehört: von den fast unerträglichen Kopfschmerzen bis zu Übelkeit und Schwindel). Ich hatte auch eiskalte Füße, und mein lieber Mann hat mir dann ein Fußbad mit Basensalz gemacht.

Und – o Wunder – es hat gewirkt! Die Füße wurden warm, die Schmerzen erträglich, und mein Magen hat sich auch wieder beruhigt.

Was ist da passiert?

In der chinesischen Medizin sprechen wir von gegenläufiger Energie: Wenn zum Beispiel die Energie des Magen-Meridians nicht wie sonst nach unten fließt, sondern sich umdreht und nach oben geht, richtiggehend rebelliert. (Was das körperlich bedeutet, kannst du dir sicher vorstellen…)

Durch das Fußbad ziehen wir die Energie nach unten. Wenn du also merkst, dass dein Kopf voll ist oder sich dein Nacken oder die Schultern verspannen: Versuchs doch mit einem heißen Fußbad!

Mein Zusatz-Tipp: Mach dir Wasser im Wasserkocher oder einem Topf heiß und stell es direkt neben dich: So kannst du immer wieder heißes Wasser zugießen. Die Füße halten nämlich ganz schön viel Hitze aus. Ich liebe das!

7. Zieh die Schuhe aus

Unsere armen Füße stecken ständig in Schuhen, selbst zuhause. Versuch es doch mal ohne!

Am einfachsten kannst du die Hausschuhe weglassen. Deine Füße werden es dir danken – du trainierst nämlich gleichzeitig die kleinen Fußmuskeln, die in Schuhen (gerade mit Fußbett) oft verkümmern.

Noch besser ist es, wenn du direkten Bodenkontakt hast:
Hast du einen Garten? Dann geh mal barfuß durch die Wiese! Eigentlich ist der Untergrund aber egal. Waldboden, Wiese, Erde, Sand, Stein oder Beton: Alle Materialien verbinden dich mit der heilenden Energie von Mutter Erde.

Oder geh durch einen Bach oder ein anderes seichtes Gewässer! Das Wasser wirkt so richtig reinigend und belebend.

8. Lass dich von den Bäumen inspirieren

Ich finde große, alte Bäume extrem faszinierend.

Von manchen Bäumen geht so eine Kraft, Anziehung und Magie aus – da muss ich einfach hingehen und meine Hand auf den Stamm legen oder mich anlehnen. Geht’s dir auch so?

Die Wurzeln eines Baumes sind genau so weit verzweigt wie seine Krone – kein Wunder, dass einen gesunden Baum fast nichts umhauen kann.

Baum mit Wurzeln

Schließ die Augen und stell dir vor, du bist ein Baum.

Dein Körper ist der Stamm. Stabil und kraftvoll.

Über dir öffnet sich eine wunderschöne Baumkrone mit starken Ästen, frischen grünen Blättern, übersät mit Blüten oder voll mit saftigen Früchten.

Und unter dir – mindestens ebenso ausladend – der Wurzelstock, der dir Halt und Sicherheit gibt.

9. Sich selbst erden durch Tiere oder andere Menschen

Tiere haben immer eine gute Verbindung zur Erde. Wenn du Tiere streichelst oder mit ihnen spielst, verbindest du dich automatisch mit ihrer Energie.

Ich bin keine Reiterin. Aber allein die Vorstellung, auf einem Pferd zu sitzen und die Kraft des Tieres zu spüren, hat für mich schon etwas Erdendes.

Oft fühlen wir uns auch in Gegenwart bestimmter Menschen sicher und stabil. Weil diese eine gewisse Ruhe und Bodenständigkeit ausstrahlen, die uns gut tut. Das können wir ganz bewusst nutzen, um uns selbst zu erden.

In meinen Energiearbeit Sessions arbeite ich ganz gezielt damit:

Ich erde mich vor jeder Behandlung und bleibe auch währenddessen in Verbindung mit der Erde. Durch unsere energetische Verbindung kommst du dann ebenfalls zur Ruhe.

Mittlerweile kann ich mich in fast jeder Lebenslage erden. (Ich übe das aber auch täglich.)

Früher war das anders:

Wenn ich sehr unruhig und gestresst war, konnte ich mich nicht mehr aus eigener Energie “herunterfahren”. Dann hat mir Input von außen geholfen.

Die Übungen funktionieren für dich nicht so gut? Vielleicht weil du dich nicht konzentrieren kannst, weil deine Gedanken immer abschweifen? Das ist ganz normal, wenn man sehr viel um die Ohren hat – muss aber nicht so bleiben. Darf ich dir dabei helfen, wieder zur Ruhe zu kommen?

Das haben nämlich alle meine Klient*innen gemeinsam: Nach einer Behandlung oder Fernsession bei mir fühlen sie sich wieder ruhiger, entspannter, klarer. Wenn du das auch möchtest, dann melde dich einfach bei mir und wir machen uns einen Termin aus.

Was dich dabei unterstützen kann, dich selbst zu erden

Ich möchte dir noch ein paar Hilfsmittel zeigen, die dir die Verbindung mit Mutter Erde erleichtern:

1. Nahrungsmittel

  • Alles, was in der Erde wächst
    Also Wurzelgemüse wie Karotten, Rüben, Rote Bete, Knollensellerie, Kartoffeln etc.
    (Am besten vom Biobauern! Das meiste Wurzelgemüse im Supermarkt hat nie echte Erde gesehen)
  • Süßer Geschmack (laut TCM)
    süßes Obst, Trockenobst, Maroni, Nüsse
    “süße” Gemüse wie Süßkartoffeln, Kürbis, Karotten, Paprika
    Gewürze: Vanille, Zimt, Safran
Wurzelgemüse essen zum erden

2. Steine

Mineralien können dir sehr gut helfen, dich selbst zu erden. Ideal sind dabei rote Steine oder solche, die tief aus der Erde kommen.

  • Hämatit
    DER Stein für Erdung! Man nennt ihn auch Blutstein, weil sich das Wasser beim Schleifen blutrot verfärbt (aufgrund seines hohen Eisengehalts).
    Schon in der Steinzeit wurde der Hämatit für Höhlenmalereien und Körperbemalungen verwendet.
    Der Hämatit verbindet dich auf körperlicher Ebene mit der Kraft der Erde. Er steht für Bodenständigkeit und Stabilität.
  • Granat
    Der Granat stärkt die unteren Chakren, er bringt Klarheit und unterstützt dich in schwierigen Situationen.
  • Rauchquarz
    Der Rauchquarz ist der klassische Anti-Stress-Stein. Er wirkt stark erdend und beschützend. Außerdem kann er blockierte Energien nach unten ableiten.
  • Roter Jaspis
    Der rote Jaspis harmonisiert Körper und Geist. Wie ein Blitzableiter kann er Blockaden und negative Schwingungen nach unten abtransportieren. Außerdem stärkt er die Willenskraft und das Durchhaltevermögen.
  • Moqui Marbles
    Moqui Marbles werden quasi in der Erde “geboren” und treten dann an die Oberfläche. Die schwarze Schale der Marbles besteht aus Hämatit, das Innere aus Sandstein.
    Es gibt männliche und weibliche Exemplare, die gemeinsam eine Einheit ergeben. Kauf daher bitte immer ein Pärchen!
    Das besondere an den Moqui Marbles ist: Sie sind lebendig. Je mehr du dich um sie kümmerst und sie streichelst, desto wirksamer werden sie.

Möchtest du Steine kaufen? Das machst du am besten in einem Geschäft vor Ort – so spürst du gleich die Schwingung und ob ihr gut zusammen passt.

Jetzt im Lockdown ist das leider nicht möglich. Vielleicht gibt es in deiner Nähe auch gar keinen Mineralienhandel. Dann kann ich dir edelsteine.de empfehlen: Hier habe ich wunderschöne Steine per Post bestellt. (Und nein, ich bekomme keine Provision für diese Empfehlung)

3. Ätherische Öle

Ätherische Öle senden ganz feine Schwingungen aus, die du dir zu Nutze machen kannst.

Angelikawurzel, Vetiver und Immortelle haben die stärkste erdende Wirkung.

Ich persönlich mag lieber freundliche und ausgleichende Aromen wie Lavendel, Orange oder Melisse.

Am einfachsten ist die Anwendung in der Duftlampe. Du kannst aber auch ein paar Tropfen auf deine Handfläche oder deinen Puls geben und daran schnuppern.

4. Farben

Alle Erdfarben und Rottöne!

Rot ist die Farbe des Wurzelchakras und verbindet dich nach unten mit der Erde.

Am einfachsten geht das über deine Kleidung. Wie wär’s mal mit roten Socken?

Rote Socken verbessern die Erdung!

Was du in deinem Alltag vermeiden solltest, wenn’s wieder mal stressig wird

Lass uns nochmal zum Bild vom Baum zurückkehren:

Wenn du gut geerdet bist, kann dir auch der stärkste Sturm nichts anhaben. Deine Wurzeln geben dir starken Halt. Und gleichzeitig bewegen sich deine Äste im Wind – elastisch und geschmeidig, ohne sich dagegen zu wehren.

Bildlich gesehen geht es auch in unserem Leben immer wieder mal stürmisch her. Und genau dann vergessen wir auf uns selbst. Auf unsere eigenen Bedürfnisse.

Dieses ständige “höher, schneller, weiter” brennt uns auf Dauer aus. Wir hecheln uns selbst hinterher, anstatt einmal inne zu halten und uns auf unsere Basis zu besinnen.

Was dir dann nicht so gut tut:

  • schnell mal nebenbei einen Snack einwerfen – ohne wahrzunehmen, was du da eigentlich isst
  • ein Kaffee oder Energydrink nach dem anderen
  • Pausen? Keine Zeit!
  • ständige Ablenkung durch Facebook, Insta, Fernsehen

Der Griff zum Handy passiert schon ganz automatisch. Wie wäre es, wenn du das nächste Mal stattdessen die Augen schließt, ein paar tiefe Atemzüge machst und dich ganz bewusst mit deinen Füßen verbindest? Mit deinen Wurzeln? Einen Versuch ist es auf jeden Fall wert!

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Dieser Beitrag hat 6 Kommentare

  1. Gabriele

    Ein sehr informativer Artikel mit guten Tipps zum Umsetzen

    1. Gunda

      Danke, liebe Gabriele, und viel Spaß beim Umsetzen!

  2. Tanja

    Tolle Tipps, die du da zusammengestellt hast. Du hast meinen Horizont erweitert. Bisher habe ich mich auf Atemübungen, Ätherische Öle und Social Media Abstinenz verlassen, aber deine Erdungsübungen werde ich ausprobieren. vielen Dank!

  3. Hallo Gunda, vielen Dank für den wunderbaren Artikel! Ich bin selbst „ Erdungsjunkie“ und setze es täglich mehrfach auch beruflich ein. Hier fand ich noch weitere Tipps, die ich ausprobieren werde. Super! Für meine Leser teile ich deinen Artikel auch gleich bei fb. Alles Gute für dich!

  4. Kathrin

    Super. Das gefällt mir sehr gut. Und das Beste: es klingt so machbar auch im Alltag. Danke dir.

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